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Satzung von Zeit-Gut (Stand 20.02.2015)

Grunds├Ątzliches


  • Zeit-Gut versteht sich als alternatives Zeit-Wirtschaftssystem. F├╝r erbrachte Dienste wird die aufgewendete Zeit in Minuten berechnet, f├╝r Waren wird vom Anbieter ein angesetzter Zeit-Wert in Minuten angesetzt.

  • Zeit-Gut ist kein rechtsfreier Raum. Wir halten uns an die geltende Gesetzgebung.

  • Zeit-Gut ist kein Forum f├╝r religi├Âses, weltanschauliches oder politisches Gedankengut und bietet f├╝r die Verbreitung solcher Themen keine Plattform.

  • Zeit-Gut dient als Verwalter und Vermittler f├╝r den Austausch von Angeboten und Gesuchen zwischen den Mitgliedern. F├╝r den Inhalt, die Abwicklung, die Haftung und andere Belange sind die Mitglieder selbst verantwortlich.

  • Zeit-Gut ist kein Internet-Wirtschaftssystem. Die Website von Zeit-Gut "zeit-gut.de" ist lediglich ein Mittel zur Vereinfachung von Kontaktaufnahmen und -pflege sowie f├╝r die Verwaltung der Mitgliederbelange. Die Internet-Seite dient au├čerdem zur Information interessierter Au├čenstehender. Angestrebt ist pers├Ânlicher Kontakt zwischen den Mitgliedern.

  • Zeit-Gut ist eine Initiative. Ein Vereinsstatus wird angestrebt.

  • Der Datenschutz von Zeit-Gut wird ├╝ber das Zusatzpapier "Erkl├Ąrung zum Datenschutz" geregelt und ist f├╝r alle Mitglieder bindend.

  • Die Regeln f├╝r soziale Umgangsformen zwischen den Mitgliedern werden ├╝ber das Zusatzpapier äSoziale Umgangsformenô beschrieben und festgelegt.

Handel und Konten


  • Die Verrechnungseinheit bildet eine Minute.

  • Jede Arbeit wird grundlegend als gleichwertig angesehen.

  • Eine Umrechnung von erbrachten Zeiten in Euro und umgekehrt ist weder gew├╝nscht noch m├Âglich.

  • Jeder Handel zwischen den Mitgliedern ist freiwillig und kann ohne Angabe von Gr├╝nden abgelehnt werden.

  • Durch den Handel entstehende Zusatz-Kosten (z.B. Benzingeld) k├Ânnen zwischen den Mitgliedern im gegenseitigen Einverst├Ąndnis geltend gemacht werden.

  • Die erarbeiteten Zeiten sind Eigentum der Mitglieder und in der Zeit der Mitgliedschaft durch die Verwaltung unantastbar. Eine Ausnahme bildet der unfreiwillige Ausschluss eines Mitgliedes.

  • Das Kontosystem von Zeit-Gut ist in sich geschlossen (0-Summen-Prinzip): Alle (Zeit-)Werte werden durch die Leistungen der Mitglieder erbracht. Es k├Ânnen keine Zeiten von Au├čen hinzugef├╝gt oder abgezogen werden.

  • Bei Neueintritt eines Mitgliedes betr├Ągt der Kontostand 0-Minuten.

  • Bei einem Zeithandel zwischen Mitgliedern wird eine Geb├╝hr f├╝r die Handelsbuchung automatisch auf ein gemeinschaftliches Konto in Minuten erhoben, die je zur H├Ąlfte vom Konto des Nehmers und des Gebers entrichtet werden.

  • Der Prozentsatz der Zeithandelsgeb├╝hr wird dem Bedarf angepasst und muss ├╝ber das Plenum abgestimmt werden. Die Geb├╝hr betr├Ągt zurzeit 6% der Handelsminuten. Der Wert der Zeithandelsgeb├╝hr wird kaufm├Ąnnisch gerundet.

  • Die Zeitkonten der Teilnehmer sind mit Limits im Plus-Bereich von +1800 Minuten/30 Stunden und im Minus-Bereich mit -1800 Minuten/30 Stunden begrenzt. Bei Probemitgliedern ist das negative Kontolimit auf - 300 Minuten/f├╝nf Stunden begrenzt.

  • Zeitschecks, die das Limit eines Mitgliedes unter- oder ├╝berschreiten, werden nicht gebucht. Sie werden gespeichert und rechnerisch dem Kontostand zu- bzw. abgezogen. Eine Kontosperrung folgt entsprechend der Belastungsrichtung.

  • Eine zeitlich vor├╝bergehende Anhebung des Kontolimits aus aktuellem Mehrbedarf wie z.B. einem Umzug kann unter Angabe der Gr├╝nde bei der Organisationsgruppe schriftlich beantragt werden.

  • Die Richtigkeit der Buchungen und des Zeit-Kontostandes muss vom Mitglied selbst kontrolliert und bei Unrichtigkeiten von Verbuchungen gegen├╝ber der Verbuchungsstelle beanstandet werden.

  • Die eigenen Buchungen k├Ânnen von den Mitgliedern von der Hauptverbuchungsstelle angefordert werden.

  • Der Inhalt der Buchungen zwischen Mitgliedern sind privater Natur und unterliegen dem Datenschutz (siehe "Erkl├Ąrung zum Datenschutz").

  • Es gibt bei Zeit-Gut ein Solidarkonto: Durch dieses Konto werden Mitglieder unterst├╝tzt, die auf Grund zeitweiliger Notlage befristet Hilfe ben├Âtigen, aber nicht in der Lage sind, die Zeiteinheiten daf├╝r aufzubringen. ├ťber die Einzelheiten (Person, Anlass, Verwendungszwecke) des Solidarkontos entscheidet die Organisationsgruppe.

  • Buchungen k├Ânnen ├╝ber die Homepage von Zeit-Gut, genehmigte Apps oder per schriftlichem Zeit-Scheck an die Sammelstellen oder an die Hauptverbuchungsstelle erfolgen.

  • Ein abgabepflichtiger Handel kann von den Mitgliedern gegenseitig anonym bewertet werden. Die Bewertungen stehen den Mitgliedern in den Medien von Zeit-Gut zur Verf├╝gung.

Medien von Zeit-Gut


  • Die Medien von Zeit-Gut sind die Homepage und der Mailverteiler der Organisationsgruppe.

  • Das zentrale Medium von Zeit-Gut ist die Homepage "zeit-gut.de".

  • Alle Artikel, die ├╝ber die Medien propagiert werden, m├╝ssen der Wahrheit entsprechen und d├╝rfen keine Verst├Â├če gegen die Satzung von Zeit-Gut noch gegen das geltende Recht enthalten. Dieser Grundsatz gilt auch f├╝r die Angebote/Gesuche, Termine und Profile der Mitglieder.

  • Die Medien von Zeit-Gut sind keine Plattform f├╝r finanziell werbende Inhalte, nicht f├╝r Mitglieder noch f├╝r au├čenstehende Dritte.

  • Die die f├╝r die Ver├Âffentlichung verantwortlichen Inhaber von Posten haben die Pr├╝fungspflicht, bei Ver├Âffentlichungen, die allgemeine Rechtsverst├Â├če oder Verst├Â├če gegen die Satzung beinhalten, t├Ątig zu werden. Dieses gilt f├╝r alle Artikel, Termine, Angebote und Gesuche innerhalb von Zeit-Gut.

  • Die Kontakt-/Personendaten werden weder auf der Homepage noch in anderen, ├Âffentlichen und zug├Ąnglichen Medien gespeichert oder ausgegeben. Die Kontaktdaten werden entweder per Mail oder in Papierform den Mitgliedern zur Verf├╝gung gestellt.

  • Kleinanzeigen, die von den Mitglied als "├ťberregional" gekennzeichnet sind, werden auch anderen Tauschringen zur Verf├╝gung gestellt.

  • Kleinanzeigen f├╝r Warenangebote haben eine Laufzeit von 4 Monaten. Nach dieser Zeit werden sie, wenn keine Verl├Ąngerung vom Inhaber erfolgt, automatisch gel├Âscht.


Der Eintritt in Zeitgut


  • Es gibt keine anonymen Eintritte.

  • Vor dem Eintritt gibt es zun├Ąchst ein Eintrittsgespr├Ąch zwischen den Interessierten und einer Person aus der Organisationsgruppe, in dem alle offenen Punkte zum Thema Zeit-Gut gekl├Ąrt und Fragen beantwortet werden.

  • Der Eintritt in Zeit-Gut erfolgt in schriftlicher Form per Eintrittsformular und wird durch den entsprechenden Posteninhaber vorgenommen und best├Ątigt.

  • Die Organisation und/oder Leitung von Zeit-Gut beh├Ąlt sich vor, ein Eintrittsgesuch auch abzulehnen.

  • Es wird ein Konto f├╝r das neue Mitglied eingerichtet, dessen Stand 0 Minuten betr├Ągt. Das Mitglied erh├Ąlt einen (├Âffentlichen) Kontonamen, der aus dem Vornamen und den Anfangsbuchstabe(n) des Nachnamens gebildet wird.

  • Beim Eintritt hat das neue Mitglied den Status einer Probemitgliedschaft und somit ein Kontolimit im negativen Bereich von 300 Minuten (5 Stunden).

  • Das Kontolimit im positiven Bereich betr├Ągt 1800 Minuten (30 Stunden).

  • Hat das Probemitglied 240 Minuten (4 Stunden) selbst erwirtschaftet, wechselt es von dem Status des Probemitgliedes in den Status des Vollmitgliedes, mit vollem Zeitkontorahmen.


Status von Mitgliedern


  • Kann und will ein Mitglied eine l├Ąngere Zeit dem Handelsgeschehen von Zeit-Gut fernbleiben, kann es sich "Passiv" schalten lassen. Die Buchung an und von dem Konto des passiven Mitgliedes ist nicht mehr m├Âglich, die Anzeigen/ Gesuche werden nicht mehr ver├Âffentlicht und die Kontaktdaten stehen den anderen Mitgliedern nicht mehr zur Verf├╝gung.

  • Die Passivschaltung ist solange wirksam, bis sie von dem Mitglied zur├╝ckgenommen wird.

  • Bei Unauffindbarkeit, Vergehen oder weiteren, besonderen F├Ąllen eines Mitgliedes kann die Verwaltung/Leitung von Zeit-Gut eine Passiv-Schaltung aussprechen.

  • Hat ein Mitglied den Austritt erkl├Ąrt, bekommt es den Status "Austritt" und kann nur noch in die Richtung handeln, welche den Zeitkontostand auf 0-Minuten bringt.

  • Der aktuelle Status von Mitgliedern wird auf dem Hauptinformationsorgan von Zeit-Gut angegeben.

  • Institutionen, Vereine und Organisationen (juristische Personen) haben gleiche Rechte und Pflichten wie normale Mitglieder(nat├╝rliche Personen).

  • Bei ├änderungen der Kontakt- und/ oder der Adressdaten eines Mitgliedes sind diese dem B├╝ro zeitnah schriftlich mitzuteilen.


Die K├╝ndigung der Mitgliedschaft


  • Die K├╝ndigung der Mitgliedschaft von Zeit Gut erfolgt in schriftlicher Form (Post oder Mail) und muss von dem entsprechenden Posteninhaber schriftlich best├Ątigt werden.

  • Hat ein Mitglied von Zeit-Gut den Austritt erkl├Ąrt, kann es nur Zeitbuchungen einreichen, die sein Konto in Richtung 0-Minuten bringen.

  • Der Austritt mit L├Âschung des Mitgliederkontos ist nur m├Âglich, wenn der Kontostand 0-Minuten betr├Ągt.

  • Nach der Austrittserkl├Ąrung hat das Mitglied 6 Monate Zeit, seinen Kontostand auf 0-Minuten zu bringen.

  • Besteht nach Ablauf dieser Frist noch eine Schuld gegen├╝ber Zeit-Gut, kann diese nach einer angemessenen Euro-Spende von Seiten des Mitglieds durch die Gemeinschaft aufgebracht werden.
    Die H├Âhe der Ausgleichsspende wird mit der Organisation/Leitung ausgehandelt.

  • Besteht nach Ablauf der K├╝ndigungsfrist noch ein Guthaben, wird dieses der Gemeinschaft gutgeschrieben.

  • Nach einer erfolgreichen K├╝ndigung mit Kontol├Âschung werden die pers├Ânlichen Mitgliederdaten 3 Monate aufbewahrt um eventuelle R├╝ckfragen zu erm├Âglichen.

  • Nach dieser Frist werden allen pers├Ânlichen Daten des Mitgliedes aus der EDV von Zeit-Gut gel├Âscht. Ausgenommen sind die Buchungen des Teilnehmers, die in anonymisierter Form weiterhin fortbestehen.


Der unfreiwillige Austritt


  • Begeht ein Mitglied nachweislich eine Straftat (gegen ein anderes Mitglied oder gegen das Zeit-Wirtschaftssystem Zeit-Gut, erfolgt der sofortige Ausschluss.

  • Bei einem vorl├Ąufigen dringenden Tatverdacht sind die Leiter und/oder die Organisationsgruppe befugt, das Mitglied vom Handelsgeschehen auszuschlie├čen (Passivschaltung), so lange, bis die Sachverhalte gekl├Ąrt sind.

  • Verst├Â├čt ein Mitglied gegen die Satzung von Zeit-Gut erfolgt beim ersten Fehltritt eine R├╝ge.

  • Bei nochmaligem Versto├č gegen die Satzung erfolgt eine Abmahnung.

  • Nach einer zweiten Abmahnung erfolgt der Beschluss der Organisationsgruppe/ Leitung zu einem unfreiwilligen Ausschluss aus Zeit-Gut.

  • Bekleidet das Mitglied einen Posten, ist der Versto├č gegen die Satzung als schwerwiegend anzusehen und es erfolgt eine sofortige Abmahnung.

  • Nach der ersten Abmahnung erfolgt der Verlust des Postens.

  • Nach der zweiten Abmahnung erfolgt ein unfreiwilliger Ausschluss.

  • Eine R├╝ge und/oder eine Abmahnung verfallen nach 2 Jahren.

  • Wurde der unfreiwillige Austritt f├╝r ein Mitglied beschlossen, kann innerhalb eines Monats ein Veto von einem oder mehreren Mitgliedern eingereicht werden. Bei einem Veto muss der Fall vor einem Plenum abgestimmt werden. In dieser Zeit ist das Konto versiegelt und das Mitglied ist "Passiv" geschaltet.

  • Bei einem unfreiwilligen Austritt verf├Ąllt das Recht des Mitgliedes, auf sein Konto zuzugreifen. Etwaige positive Kontost├Ąnde gehen auf die Gemeinschaft ├╝ber. Etwaige negative Kontost├Ąnde tr├Ągt die Gemeinschaft.


Posten, Verwaltung und Entscheidungen


  • Jedes Mitglied darf nur einen Posten innerhalb der Organisationsstruktur von Zeit-Gut bekleiden, um Machtkonzentrationen zu vermeiden.

  • Die Posteninhaber sind innerhalb ihres Verantwortungsbereiches entscheidungs- und weisungsbefugt.

  • Die Posteninhaber haben sich nach der Satzung von Zeit-Gut, dem geltenden Recht und dem Nutzen der Gemeinschaft zu richten.

  • Zeit-Gut hat eine Leitung von zwei Personen, die jeweils einen Posten innerhalb der Organisation haben m├╝ssen.

  • Die Leitung dient zur Koordination der Verwaltungsstruktur und hat gegen├╝ber den Posteninhabern Weisungsbefugnis.

  • Die Leitung von Zeit-Gut hat im Zweifels-/ Notfall die Entscheidungskompetenz, solange die Entscheidungen nicht der Satzung widersprechen.

  • So genannte "Notfallentscheidungen" m├╝ssen den Mitgliedern und der Organisationsgruppe binnen 2 Wochen mitgeteilt werden.

  • Alle Posteninhaber geh├Âren zur Organisationsgruppe und treffen sich in bestimmten Zeitintervallen oder nach Bedarf, um die anfallenden Arbeiten zu koordinieren und Entscheidungen zu treffen.

  • F├╝r die Verwaltung besteht Transparenzpflicht. Alle Entscheidungen der Leitung und der Posteninhaber m├╝ssen dokumentiert und gegen├╝ber den Mitgliedern ├╝ber die Zeit-Gut Medien zeitnah (binnen eines Monats) propagiert werden. Passiert dieses nicht, sind die Entscheidungen unwirksam.

  • Weder die Organisationsgruppe, noch die einzelnen Posteninhaber oder die Leitung von Zeit-Gut d├╝rfen die Satzung ├Ąndern (l├Âschen/ hinzuf├╝gen/ ├Ąndern von Passagen), dieses ist nur dem Plenum gestattet.

  • Jeder Posteninhaber, inklusive der Leitung, wird j├Ąhrlich vom Hauptplenum best├Ątigt oder abgew├Ąhlt.

  • Die H├Âhe der Verg├╝tung richtet sich nach dem Zeitaufwand der Aufgabe und den M├Âglichkeiten des Gemeinschaftskontos. Sie wird von der Organisationsgruppe/ Leitung bestimmt.

  • F├╝r alle Einnahmen und Ausgaben der Zeit-Gut Organisationsstruktur besteht Transparenzpflicht, sie werden in den Informationsorganen von Zeit-Gut ver├Âffentlicht.

  • Wenn ein Mitglied eine oder mehrere Ideen f├╝r eine Neustrukturierung von Zeit-Gut (technisch, formal, inhaltlich) hat, sendet es diese in schriftlicher Form an die Organisationsgruppe. Diese wird es auf ihrem n├Ąchsten Treffen besprechen und auf Sinnhaftigkeit und Machbarkeit hin pr├╝fen.

  • Das Papier mit den Ideen des Mitglieds wird gespeichert und darf nicht ge├Ąndert oder gek├╝rzt werden.

  • Auf dem Plenum, das dem Organisationsgruppentreffen folgt, wird das Papier des Mitglieds vorgestellt, das Mitglied bekommt Zeit, um seine Ideen zu pr├Ąsentieren und die Organisationsgruppe nimmt Stellung dazu. Danach erfolgt eine Abstimmung dar├╝ber.

  • Ideen f├╝r eine grundlegende Umstrukturierung bei Zeit-Gut sind an den oben beschriebenen Weg gebunden und werden vorher ├╝ber kein anderes Medienorgan oder Treffen von Zeit-Gut propagiert.

  • Ideen f├╝r kleine ├änderungen im Tagesgesch├Ąft k├Ânnen formlos der Organisationsgruppe mitgeteilt werden.


Das Plenum


  • Es muss ein j├Ąhrliches "Haupt-" Plenum abgehalten werden. Sinn des Hauptplenums ist die Best├Ątigung oder Abwahl der Leitung und der Posteninhaber, sowie die Rechenschaftsberichte der Organisationsstruktur.

  • Zus├Ątzliche Plena k├Ânnen bei Bedarf ├╝ber die Organisationsgruppe ausgerufen werden.

  • Die Organisation und Ank├╝ndigung des Plenums obliegt der Organisationsgruppe. Alle Plenumsantr├Ąge von Mitgliedern werden an diese gesendet.

  • Alle Plenumspunkte m├╝ssen den Mitgliedern einen Monat vor dem Plenum ├╝ber die Medienorgane von Zeit-Gut bekannt gemacht werden.

  • Ein Plenum ben├Âtigt Plenumspunkte. Sind keine vorhanden, wird das Plenum abgesagt.

  • Es kann auf einem Plenum nur ├╝ber vollst├Ąndig, ├╝ber die Medien-Organe von Zeit-Gut, angek├╝ndigte Punkte abgestimmt werden.

  • Ist ein Punkt nicht in der Satzung aufgef├╝hrt, muss dieser formuliert und ├╝ber das Plenum entschieden werden. Es gilt also nicht das Prinzip "Steht nirgendwo, ist also erlaubt."

  • Es wird bei den Plenumsentscheidungen ein Konsens angestrebt. Kommt dieser nicht zustande, wird ├╝ber das Mehrheitsprinzip entschieden. F├╝r das Tagesgesch├Ąft gilt die einfache und f├╝r ├änderungen der Satzung oder ├änderungen der Zeit-Gut-Struktur die ż-Mehrheit.

  • F├╝r die Wahl oder Abwahl der Leitung oder Posteninhaber wird die die ż-Mehrheit ben├Âtigt.

  • F├╝r eine Stimmf├Ąhigkeit des Plenums m├╝ssen 10% aller aktiven Mitglieder von Zeit-Gut zugegen sein.


Finanzen


  • Es wird ein Jahresbetrag von 12 Euro im Voraus erhoben.

  • Tritt ein Mitglied im Laufe des Jahres ein, wird der Jahresbeitrag entsprechend auf die Monate umgerechnet (Bsp.: Eintritt im Oktober = Jahresbeitrag 3 Euro).
    Der Jahresbeitrag f├╝r das jeweilige Kalenderjahr ist mit Eintritt des Mitgliedes f├Ąllig. Erfolgt keine Zahlung, wird das Mitglied nicht aufgenommen.

  • F├╝r sozial schw├Ąchere Mitglieder wird ein Jahresbetrag von 6 Euro im Voraus erhoben.

  • Der Jahresbetrag ist am Anfang jedes Kalenderjahres f├Ąllig und ist sp├Ątestens bis Ende M├Ąrz jeden Jahres f├Ąllig. Erfolgt keine Zahlung erfolgt, kommt eine schriftliche Mahnung (dies entspricht einer R├╝ge) per mail bis Ende April des jeweiligen Kalenderjahres. Erfolgt keine Zahlung des Jahresbetrages bis Ende Mai des jeweiligen Kalenderjahres, wird das Mitglied auf passiv gesetzt und es erfolgt die 1. Abmahnung.
    Zahlt das Mitglied bis Ende Juni nicht den Jahresbeitrag, erfolgt die zweite R├╝ge und es erfolgt der unfreiwillige Ausschluss.

  • Alle Einnahmen und Ausgaben m├╝ssen dokumentiert und j├Ąhrlich, vor dem Hauptplenum, ver├Âffentlicht werden.

  • ├ťber die Verwendung der Gelder entscheidet die Organisationsgruppe/ Leitung von Zeit-Gut.

  • Die Gelder d├╝rfen nur f├╝r die Zwecke von Zeit-Gut verwendet werden.

  • Es besteht das Verbot des Defizits in der Euro-Kasse.

Diverses

  • Projekte von Mitgliedern k├Ânnen von der Gemeinschaft mit Zeiteinheiten und/ oder der Nutzung der Informationsorgane gef├Ârdert werden, wenn sie den anderen Mitgliedern und/ oder Zeit-Gut ohne Euro-Aufwand zugute kommen.

  • Die Stammtische von Zeit-Gut dienen neben dem Austausch zwischen den Mitgliedern auch zur Information und der Werbung von Interessierten. Die ├ľrtlichkeiten sollten gut mit ├Âffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein und ein entsprechendes Ambiente haben, womit sich Zeit-Gut identifizieren kann.


Bremen den 11.01.2015
Jens Korthauer, Jara Astrid Becker, Katharina Hoffmann
Beschlossen bei dem Gr├╝ndungstreffen am 20.Februar 2015 durch:
Jens Korthauer, Jara Astrid Becker, Katharina Hoffmann, Almut Schams, Petra Kettelhake und Frank Vervuert